Das Stadtmuseum – ein modernes Museum im Zentrum der Altstadt

 

2007 Stadtmuseum aussen nachts.jpg

 

 

 

 

Das Museum der Stadt St. Pölten kann auf eine ca. 100-jährige Geschichte zurückblicken

1879 beantragte Dr. Heitzler im Gemeinderat das städtische Archiv und Gegenstände von historischer Bedeutung zu sichten und zu ordnen – dies war der Grundstein für das Museum.
1885 beschloss die Gemeindevertretung den 2. Stock des Rathauses zu adaptieren. Es entstand eine Volksbibliothek. Das Museum war aber vorerst für Publikum nicht zugänglich.
1907 bestellte man den historisch interessierten Fotografen Friedrich Imbery zum Verwalter.
1909 konnte das Museum nach Umbauarbeiten im Rathaus eröffnet werden.
1911 übersiedelte das Museum in die Linzer Straße 37 (derzeit Außenstelle der HTL ).
1925 wurde das Museum vergrößert und bis 1939 so belassen.
1939 wurden das Museum überstürzt abgebaut, die Objekte wurden im Stadtarchiv und im Festsaal der Englischen Fräulein verwahrt.
1945 Nach 1945 konnten keine Räume für die Wiederaufstellung gefunden werden.
1954 konnte man sich nicht entscheiden, ob das Museum im alten Gymnasium, in der ehemaligen Synagoge oder im Karmeliterhof, in dem allmählich die Depoträume konzentriert worden waren, aufgestellt werden soll.
1964 beschloss der Gemeinderat die Sanierung des Karmeliterhofes und der Objekte des Stadtmuseums und die Errichtung eines neuen Museums im Karmeliterhof.
1976 wurde das Stadtmuseum St. Pölten nach dem Konzept von Dr. Karl Gutkas und Dr. Johannes-Wolfgang Neugebauer im Karmeliterhof eröffnet – genau 1000 Jahre nach der ersten Nennung des Ortes „Treisma“ in einer Urkunde. Einige der Objekte hatten zu diesem Zeitpunkt eine fast 100-jährige Wanderung durch verschiedene Heimstätten hinter sich.
1999 wurde die neue Jugendstil-Galerie im Erdgeschoss eröffnet.
2000 wurde die Römer-Abteilung im ersten Stock neu aufgestellt.
2004 wurden die Jugendstil-Schätze des Stadtmuseums in den ersten Stock des Hauses übersiedelt, wo von jungen Designern eine passende Ausstellungsarchitektur geschaffen worden war.

2005

begann die Neugestaltung des Portalbereiches und des Erdgeschosses, sowie die Arbeiten am neuen Lift im Foyer des Museums und im Hof.
2006-
2007

 

Durch den Abbruch zweier Mauern wurde aus der engen „Klosterpforte“ ein großzügiges Foyer mit Museumskassa, Shop und Café. Ein Hebelift im Foyer und ein Glas-Stahl Lift im Hof des Museums sorgen für Barrierefreiheit im Inneren des Museums. Der nach den Vorgaben des Denkmalamtes gestaltete Glas-Stahl Lift fügt sich perfekt in die Gebäudestruktur des Karmeliterhofes ein.
Im Zuge der Bauarbeiten wurde ein vollkommen neues Brandschutzsystem sowie eine Alarmanlage mit Videoüberwachung installiert.
Vor dem Museum wurde für die behindertengerechte Erschließung eine Rampe gebaut. Die neue Gehsteigführung schafft „Freiraum“ rund um den Museumseingang. Der äußere Museumseingang wird durch einen sogenannten „MuPort“ – drei knapp sechs Meter hohe Stahl-Glas Vorbauten – betont und soll durch ein eigens konzipiertes Lichtsystem hohe Aufmerksamkeit für das Museum schaffen.

Auch der barocke Innenhof des Museums wurde neu gestaltet. Es kam zu einem Rückbau der Bepflanzung, der Charakter des Hofes als „Barockgarten“ konnte damit wieder verstärkt werden. Ziel ist eine verstärkte Nutzung des Hofes für diverse Veranstaltungen, u.a. für Konzerte oder Lesungen

2008 ist diese Umgestaltung und Erneuerung mit dem Museumsgütesiegel belohnt worden. 

 

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