Franz Jansky - ZEIT LOS.

Eine Ausstellung in Erinnerung an den bekannten Holzschneider, Grafiker und Aquarellisten Franz Jansky, der heuer seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

ZEIT LOS

Franz Jansky starb im Jänner 1987.
Da gab es noch den Schilling und die Sowjetunion.
Dennoch haben seine Werke kein Ablaufdatum, da
sie von einem Zeitkontext losgelöst sind. Wie alle
gute Kunst sind sie zeitlos und auf unterschiedliche
Art und Weise entstanden:
Einerseits das in wenigen Minuten hingeworfene
Aquarell, andrerseits der exakt geplante, lange
vorbereitete Farbholzschnitt.
Franz Jansky druckte (händisch) von der verlorenen
Platte und in sehr geringer Stückzahl. Mit seiner
Kunst Geld zu verdienen rückte nie in seinen Fokus,
da er einem soliden Brotberuf nachging.
Als gelernter Pädagoge war er immer wieder bemüht,
Kunst dem „Durchschnittsvolk“ zu vermitteln. Stets
ging er von der Maxime „Kunst kommt von Können“
aus.
Viele Initiativen wurden von ihm immer in Verbindung
mit Gleichgesinnten oder Überzeugten gestartet, wie
die Schulgalerie Loosdorf, die Holzschneidervereinigung
XYCRON, Symposien in Gaming, Scheibbs und anderswo.

(aus dem zur Ausstellung erscheinenden Katalog „Franz Jansky – Zeit los“)

 


Die Landeshauptstadt St. Pölten lädt herzlich zur Eröffnung der Ausstellung

FRANZ JANSKY – ZEIT LOS.

am Dienstag, dem 18. September 2012, um 18.00 Uhr
in die „Galerie im Rathaus“, Rathausplatz 1, St. Pölten.

Begrüßung
Mag. Thomas Pulle
Stadtmuseum St. Pölten

Grußworte
Ewald Sacher
Abg.z.NR., Obmann des NÖ Kulturforums

Einführende Worte
Franz Jansky jun.

Eröffnung
Mag. Matthias Stadler
Bürgermeister

Im Anschluss an die Eröffnung laden wir zu einem Imbiss.

Geöffnet von 18. September bis 12. Oktober 2012,
zu den Amtsstunden des Magistrats.
Mo, Mi. und Do.: 7h30 bis 16 Uhr;
Di.: 7h30 bis 18 Uhr; Fr.: 7h30 bis 13 Uhr

 

Um Rückmeldung unter 02742/333-2601 oder unter
kultur@st-poelten.gv.at wird gebeten.

 

 


Franz Jansky – Biografische Daten
Geboren am 29.09.1922 in St. Pölten, aufgewachsen in St. Pölten-Spratzern
Besuch der Lehrerbildungsanstalt in St. Pölten und Abschluss als Hauptschullehrer für Mathematik, Geometrisches Zeichnen und Werkerziehung
Kriegsdienst in Russland
1946 Hochzeit, Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit
Übersiedlung von Michelbach nach Gerersdorf, Familiengründung (3 Kinder)
Lehrer an der Hauptschule Prinzersdorf und Leiter der dortigen Landwirtschaftsschule
1967 Übersiedlung nach Loosdorf als Hauptschuldirektor
Start vieler Initiativen (XYCRON-Holzschneidervereinigung, Schulgalerie Loosdorf, diverse Symposien)
Jansky arbeitet gleichzeitig als Grafiker, Aquarellist und Holzschneider
1981 Bezirksschulinspektor in Melk
1983 Pension und Übersiedlung nach Günselsdorf
11.01.1987 Plötzlicher Tod
Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen im Inland und nahen und fernen Ausland
Werke im Besitz der Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, des Niederösterreichischen Landesmuseums, der Euroart Wien und zahlreicher öffentlicher und privater Sammlungen

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