Franz Luby - Jubiliäumsausstellung

Ausstellung „Franz Luby“ (1902 – 1989) – zum hundertsten Geburtstag

Franz Luby, der als Kind mit seinen Eltern nach Wien übersiedelte, besuchte in den Jahren 1919-1922 die staatliche Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. In den zwanziger und dreißiger Jahren präsentierte er seine Arbeiten mehrfach in der Wiener Secession und im Künstlerhaus.


Nach dem 2. Weltkrieg war er maßgeblich an der Gründung des „Neuen Hagenbundes“ beteiligt, dessen Präsident er zeitweilig war. In seinem „Atelier am  Modenapark“ präsentierte er nicht nur seine eigenen Arbeiten, sondern auch Werke befreundeter Künstler. Ab den sechziger Jahren – bis zu seinem Tod im Jahre 1989 –  hat Luby eine rege Ausstellungstätigkeit in vielen Städten Europas entwickelt. Viele seiner Arbeiten befinden sich heute in Privatbesitz, aber auch namhafte Museen und Institutionen besitzen Werke von seiner Hand.

Franz Luby hat ein umfangreiches künstlerisches Schaffen hinterlassen, das im St. Pöltner Stadtmuseum in seiner ganzen Bandbreite gezeigt werden soll. Das Museum seiner Geburtsstadt widmet dem Künstler bereits zum dritten mal eine repräsentative Ausstellung. Im Mittelpunkt der Schau steht das malerische und grafische Schaffen Lubys. Erstmals werden in St. Pölten aber auch kunsthandwerkliche und bildhauerische Werke zu sehen sein. Luby ist als Maler surreal-metaphorischer Bilder bekannt. Immer wieder schuf er eigene Bildwelten, die auf  Träume und Unbewusstes bezug nehmen. Die Bildwelt Franz Lubys stellt für den Betrachter immer wieder eine – lohnende – Herausforderung dar. In der St. Pöltner Ausstellung werden die Malereien gemeinsam mit Bildbeschreibungen, die der Künstler selbst verfasste,  gezeigt, wodurch sich das Erlebnis des Betrachters noch verstärkt. Im grafischen Schaffen Lubys dominieren die Reiseskizzen. Mit sicherem Strich wird – zumeist in Tusche – das Wesentliche festgehalten. Neben den Reiseimpressionen zeigt das Stadtmuseum den, kürzlich erworbenen, großen „Faust-Zyklus“ von Franz Luby. Über vierzig Blätter zeugen von der tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem „Doktor Faustus“ von Christopher Marlowe.

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