Hubert Wachter im Gespräch mit Cecily Corti

Auf Einladung des Vereines der „Freunde des Stadtmuseums“ und des Blätterwirbelteams bittet Vollblutjournalist Prof. Hubert Wachter dieses Jahr Cecily Corti zum Gespräch.

Cecily Corti, geboren in Wien, erste Kindheitsjahre in Slowenien, erlebte
Flucht und Vertreibung. Ihr Vater wurde verschleppt und ermordet. Die Familie
landete schließlich in Salzburg. Mit 24 Jahren heiratete sie den Regisseur Axel Corti,
mit dem sie drei Söhne bekam. Jahre nach dem Tod ihres Mannes begann ihr intensives
soziales Engagement. Sie betreibt mittlerweile vier Einrichtungen, in denen
Obdachlose Unterkunft finden. Für ihr Engagement wurde sie u.a. mit dem „Viktor-
Frankl-Ehrenpreis“, dem „Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik
Österreich“ und 2013 mit dem „Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte“
geehrt.
Cecily Corti hat in Zusammenarbeit mit Jaqueline Kornmüller das wunderbare Buch
„Man muss auf dem Grund gewesen sein“ geschrieben. Es ist eine Reise nach Innen,
die zu ihrem gesellschaftlichen Engagement, zu ihrem Lebenswerk führt: Vinzi Rast –
dem Projekt, das Obdachlosen und Heimatlosen wieder Mut zum Leben gibt.
Die Heimat in sich selbst zu finden ist eines ihrer heilsamen Credos. Entlang ihrer
eigenen wechselvollen Lebensgeschichte, die oft von Verlust und Scheitern, von Mut
und Neubeginn geprägt war, geht sie dem Menschsein auf den Grund.

Eintritt frei; Der Verein der Freunde des Stadtmuseums lädt im Anschluss zu einem Buffet.

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